Liebesbrief an meinen Seelenpartner

Ganzheitliche Psychosoziale Beratung Sara Vercellone - Blog Liebesbrief an meinen Seelenpartner
Ganzheitliche Psychosoziale Beratung Sara Vercellone - Blog Liebesbrief an meinen Seelenpartner

Lieber Seelenpartner

 

Vielleicht wird der Frühling noch x-Mal kommen und gehen, bis wir uns finden, dennoch habe ich vor einiger Zeit damit begonnen, in mir aufzuräumen, um Platz zu schaffen. Für dich, für mich, für uns - irgendwann. Immer wieder entsorge ich, entrümple, und ordne neu an. Und immer wieder stehen dann auch diese Zweifel im Raum, ob ich überhaupt jemals einen Mann wirklich lieben kann. Ich meine wirklich tief lieben, kompromisslos und bedingungslos, sodass ich für immer bleibe? Ich, Sara Vercellone, diesbezüglich wohl vielmehr Realist als Optimist, und schon gar keine Träumerin. Offenbar aber wohnt ganz tief in mir eine kleine Träumerin inne, die sich, aller Zweifel zum Trotz, manchmal leise bemerkbar macht. In solchen Momenten träume ich von dir, und dann male ich an deinem Bild.

 

Nie male ich einen Prinzen auf weissem Pferd, auch keinen Bodybuilder und keinen Schönling. Nein, ich male dich mit Ecken und Kanten - denn auch ich bin alles andere als rund. In dein Gesicht male ich funkelnd-ausdrucksstarke Augen und eine warmherzige Ausstrahlung. In deiner Stimme fühle ich mich wohl; ich höre sie weich und warm, klar und stark. Selten nur wird sie laut. Dein Duft zieht all meine Sinne in deinen zauberhaften Bann. Du bist mein Beau. Alles an dir zeugt vom wundervollen Wesen, das in dir wohnt.

 

Du bist kein Mann, der mich sogleich mit Rosen begrüsst, mir die grosse Romantik liefert. Du bist ein Gentleman der anderen Art, du bist es in deinem Herzen. Du möchtest meine Seele sehen, dich mit meinem Wesen verbinden, ehe du es mit meinem Körper tust. Dafür lässt du Raum und Zeit, weil du dies genauso brauchst. Du überforderst niemals und machst auch keinen Druck. Du klammerst nicht, zwingst dich nicht auf, erwartest nichts, lebst in keinem Mangel - du bist komplett, auch ohne mich. Du hast Narben, wie auch ich sie habe. Keine offenen Wunden und kein Unheil in der Seele, lediglich kleine Risse. Du bist mit dir und deinem Leben im Reinen.

 

Ich male dich mit Tiefgang und Humor, mit jener Lebensfreude, die auch grosse Zweifel zu tilgen vermag. Du ruhst in dir und dennoch hast du Widersprüche und wirre Gedanken. Manchmal haderst du und hinterfragst. Im Grunde aber schlägst du tiefe Wurzeln. Du bist auf ganzer Ebene intelligent. Liebst das Leben mit all seinen Facetten. Dein Herz ist gross. Du bist empathisch, emotional, hast ein feines Gespür. Sagst nicht immer zu allem «ja und amen», bietest mir auch mal gekonnt die Stirn. Du weisst, was du willst. Ich male dich kraftvoll, so wie dich nur das Leben formen kann. Ja, du bist stark. Nicht etwa, weil ich schwach bin, ganz im Gegenteil, bei dir aber kann ich auch mal schwach sein. Du sorgst dich liebevoll um mich, ohne mich zu erdrücken, zeigst mir auch all deine Schwächen. Wir können vollkommen nackt sein, weil wir all das erkennen, was uns aneinander missfällt, jedoch nicht versuchen, es zu ändern. Imperfekt perfekt, so empfinden wir uns.

 

Du treibst mich, zeigst mir die Welt auf eine Art, wie ich sie noch nie gesehen habe. Du beruhigst mich, nimmst mir den Wind aus den Segeln, wenn es zu stürmisch wird. Unsere Gespräche vermitteln neue Perspektiven, bringen uns beide auf allen Ebenen weiter. Du vermagst mich zu beschützen und mich zu halten, ohne mich aber jemals festzuhalten. Deine Küsse und deine Berührungen erfassen nicht nur meinem Körper, sie dringen bis tief in mein Herz. Und wenn wir miteinander schlafen, ist es keine rein körperliche Erfahrung, nein, wir verschmelzen voll und ganz. Du bist mein Licht, wenn ich von Dunkelheit umgeben bin. Mein Wegweiser, wenn ich vom Weg abkomme. An dir kann ich mich auftanken, wenn ich müde bin. Du bereicherst mich. Du stillst meine Ursehnsucht nach seelischer Ergänzung, nach Ganzheit und Vollkommenheit. 

 

Manchmal, wenn ich so von dir träume, frage ich mich, wo du gerade bist, und was du gerade tust. Dann hoffe ich, dass es dir mindestens genauso gut geht wie mir. Mir fehlt es an nichts, denn du trägst einen Teil meines Herzens bei dir, so wie ich einen Teil deines Herzens bei mir trage. Wir sind verbunden, irgendwie, und unsere Herzen schlagen im selben Takt. Ich male dich stets mit den Farben meines Herzens, es sind die Farben, die auch dein Herz umhüllen. Daran werden wir uns erkennen, eines Tages. Tue es mir doch gleich, bis es soweit ist, lebe dein Leben und feier es jeden Tag. Erledige deine karmischen Aufgaben und verstehe sie stets als Wachstum. Kümmere dich einfach um das Wesentliche; um DICH und die wundervolle Sonne in dir. Irgendwann kreuzen sich unsere Wege, vermutlich völlig unverhofft, und wir werden uns in die Augen schauen, und wissen, dass wir jetzt Zuhause angekommen sind. Wir werden Eins-sein, und gleichsam werde ich dir stets dein Du lassen, so wie du mir mein Ich lassen wirst. Ja, genau so wird es sein.

 

...und immer wieder, wenn die kleine Träumerin in mir sich leise bemerkbar macht, male ich an deinem Bild... dann liebe ich mich durch zu dir, mit absoluter Hingabe. Einer Hingabe, die ich so noch nie gelebt habe. Meine Zweifel verschwinden dann für einen Augenblick, und ich spüre ganz tief in mir drin, dass es dich gibt, irgendwo auf dieser Welt. Wir werden uns finden, sobald wir beide wirklich bereit dazu sind. Und dann werde ich es können, einfach so. Ich werde dich aus der Tiefe meines Herzens lieben. Ja, das werde ich. Kompromisslos und bedingungslos. Mit jedem Atemzug. Bis ans Ende meiner Tage.


💞🧚🏻‍♀️

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Kommentare: 1
  • #1

    Elina (quantessentia auf Instagrram) (Freitag, 29 Juni 2018 13:01)

    Liebe Sara,
    vielen Dank Dir für diese poetischen, inspirierenden und sehr berührenden Zeilen. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass die Träumerin in Dir schon ganz bald es leibhaftig sehen und spüren kann, was sie bis jetzt mit ihrem Herzen gesehen hat.
    Liebe grüße aus Baden!
    Elina