21. Juli 2019
Wie oft in deinem Leben versuchst du, Ereignisse in eine bestimmte Richtung zu lenken, weil du denkst, dass sie dich glücklich machen? Wie oft ertappst du dich dabei, etwas erzwingen zu wollen, vergisst dabei Raum und Zeit? Und wie oft scheiterst du daran - bekommst nicht, was du willst, oder aber stellst fest, dass es dich doch nicht glücklicher macht? Die Regungen des menschlichen Herzens sind etwas höchst Unbeständiges, und lassen uns bisweilen die Essenz der Liebe, die Hingabe, verkennen.
14. Juli 2019
«Geh dort, wo du gehen kannst», ermahnte mich meine Mutter, «und lerne das Innehalten auf Pfaden, auf denen Stille herrscht. Übe dich währenddessen im Vertrauen, dass deine Zeit kommt, auch auf ihnen weiterzugehen; obgleich es sich für dich gerade wie Stillstand anfühlt. Man weiss nie, wozu etwas gut ist!». Während ich mich meiner in mir empfundenen Leere hingab, und die Worte meiner Mutter auf mich wirken liess, stellte ich fest, wie in Tat und Wahrheit nichts stillsteht, sondern alles fliesst.

07. Juli 2019
Wenn du dein Leben und die Welt betrachtest, was siehst du? Macht dir das, was du siehst Angst, oder löst es Freude aus? Ist dein Leben bevölkert von Menschen, die alles verkomplizieren, oder von solchen, die es verschönern? Hast du das Gefühl, dass dir etwas in deinem Leben fehlt, oder empfindest du es als vollkommen? Was sind es genau für Eigenschaften und Dinge, die du an anderen Menschen, und ganz generell in der Welt, ablehnst? Willkommen im Spielgesetz: wie innen, so aussen.
30. Juni 2019
Kennt ihr das wunderbare Zitat von Anais Nin «und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzhafter wurde, als das Risiko zu blühen»? Es beschreibt sehr gut, wie es in so vielen von uns aussieht. Statt zu blühen, und uns in unserer vollen Schönheit zu zeigen, verstecken wir uns und trauen uns nicht, uns zu entfalten. Warum tun wir das? Ich glaube, weil wir uns von klein auf viel zu oft äussere und innere Grenzen setzen (lassen).

23. Juni 2019
«Was machst du?» frage ich sie, während wir telefonieren. Sie entgegnet: «Ich telefoniere mit dir!». Ich schmunzle über die Einfachheit ihrer Antwort, staune über das tiefe Geheimnis des Glücks, das in ihr liegt. Es könnte alles so viel leichter sein, wenn wir uns nicht ständig durch allerlei Dinge ablenken und unserem inneren Frieden berauben lassen. Wir verlieren uns häufig in ganz Vielem, anstatt einfach ganz bewusst da zu sein, wo das Leben geschieht: nämlich hier und jetzt, nirgends anders.
16. Juni 2019
Ich teile diesen Auszug meiner persönlichen Landkarte aus der tiefen Überzeugung, dass es sich lohnt, hin und wieder ganz bewusst auf den bisher gegangenen Lebensweg und den Spiegel der Selbsterkenntnis zu blicken. Es lässt uns erkennen, was uns geprägt hat, und was uns zu dem Menschen gemacht hat, der wir heute sind. Dies ermöglicht uns schliesslich, im Jetzt noch authentischer zu sein und uns immer noch ein bisschen mehr zu finden. Eben auch das Kind in uns wiederzufinden, das immer da ist.

09. Juni 2019
Unser Weg wird beschwerlich, wenn wir Widerstand leisten gegen das, was ist. Zweifelsohne sind das meist Dinge wie ein Schicksalsschlag, eine Trennung oder eine schwere Krankheit. Es sind jene Lebensphasen, in denen wir einen steilen und scheinbar kaum überwindbaren Berg hinauf müssen. Der Weg ist steinig, voller Hindernisse und schwer. In jener Verwundbarkeit aber entwickelt sich klangheimlich eine Stärke, die uns nunmehr vermuten lässt, dass wir letztlich auch diese Lektion annehmen müssen.
02. Juni 2019
Aber dann gibt es diese einen Menschen in unserem Leben, die uns derart berührt haben, dass sie die Bühne unseres emotionalen inneren Theaters nie mehr verlassen. Die Frage, was vielleicht hätte daraus werden können, wenn dies und jenes anders gewesen wäre, lässt uns bisweilen in unserem ganz persönlichen Konjunktiv leben und Präsens und Futur verkennen. Jene Menschen haften an unserem Herzen wie Sekundenkleber, ebenso unser persönlicher Teil in diesem Wir. Was man tun kann? Ich verrate es dir!

26. Mai 2019
Geht es dir nicht auch so, dass es dir in Anbetracht dieser Fragen, also durch die Konfrontation mit dem Tod, plötzlich ganz leicht gelingt, all das unnütze Gedankengut abzustreifen und dich auf das Wesentliche zu konzentrieren? Dass du beginnst zu begreifen, dass die Fülle des Lebens im JETZT steckt, und dass wir vielleicht generell weniger Zeit damit verschwenden sollten, auf die Vergangenheit zu schimpfen und auf Irgendwann und Irgendwas zu hoffen?
19. Mai 2019
Wir alle haben Ziele, von denen wir uns Befreiung erhoffen, weshalb wir sie möglichst rasch erreichen wollen. Wir studieren verschiedene Wege zum Ziel, entscheiden uns für den Gängigsten, und fokussieren uns voll und ganz auf ihn. Diese hartnäckige Strategie dient zwar oftmals zur Zielerreichung, andere Male aber schmerzt sie, weil wir zu verbissen unterwegs sind. So erging es mir neulich, dann wurde mir die Tür zum Ziel zugeknallt. Für einen kurzen Moment fühlte ich mich verloren, doch dann...

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dipl. Psychosoziale Beraterin/Coach

in Brunnen SZ 

beratung@saravercellone.ch 

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