16. Januar 2022
Im letzten Quartal 2021 hatte ich psychisch stark zu kämpfen. Irgendwie wurde mir alles viel zu viel und ich bin mir selber fremd geworden. Bis am späten Abend des 17. Dezember etwas geschah, was mein Leben wirklich tief erschütterte - und mich gleichsam aufwachen liess. Immer dann, wenn der Strom kurzzeitig ausgeht, und alles dunkler als dunkel wird, geht plötzlich der Notstrom an. Irgendwoher fliessen einem ungemeine Kräfte zu, so als hätte jemand oder etwas den Lichtschalter angemacht.
09. Januar 2022
Wir durchleben eine aussergewöhnlich bewegte Zeit, von der wir - ausnahmslos alle - in irgendeiner Art und Weise betroffen sind. Ich vergleiche es gerne mit einer Geburt. Denn ich empfinde es manchmal so, als befinden wir uns ein bisschen wie in einem Geburtskanal; in einer letzten Phase, von der ich noch immer daran glaube, dass danach etwas Gutes auf uns wartet. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass nichts auseinanderfällt, sondern dass es sich lediglich neu sortiert.

19. Dezember 2021
Gegen Ende des Jahres erreicht das Yin seinen Höhepunkt. Der Winter ist dem Wasserelement zugeordnet, wobei sich das Wasser in jener Jahreszeit oftmals zu Schnee materialisiert und die Natur schützend zudeckt. In sanften Tönen spielt die Musik der Stille. Die Kräfte des Natur ziehen sich zusammen, und es wirkt ein bisschen wie Sterben, denn Lebewesen und Pflanzen kommen jetzt vollständig zur Ruhe. Der Winter symbolisiert nicht nur einfach das Ende, sondern immer auch einen neuen Anfang.
05. Dezember 2021
Wut tut gut, wenn wir lernen, ihr früh genug Luft zu verschaffen. Denn Wut weist uns auf Unrecht hin und gibt uns die nötige Schubkraft, Hürden zu überwinden. Doch was heisst das für den Wutbürger, was für die Hassnachrichten im Netz? Lässt sich auch diese Wut produktiv nutzen und falls ja, wie? Ich empfehle euch dazu sehr gerne diese wunderbare Sternstunde Philosophie mit Barbara Bleisch und der Psychiaterin Heidi Kastner. Für mich ein richtungsweisender Impuls, den ich mit euch teilen will.

28. November 2021
Tiere sind unfassbar gute Therapeuten. Sie verstehen es, uns mit ihrer bedingungslosen Liebe genau dort abzuholen, wo wir gerade sind, ohne uns anderswo haben zu wollen. Und manchmal ist tatsächlich alles was es braucht, um zu heilen, unser achtsames und liebevolles Dasein, das keinen - oder nicht vielen - Worten bedarf. Für uns selbst, und für unsere Mitlebewesen. Wie ihr euch vermutlich anlässlich der letzten beiden Beiträgen denken könnt, brauche ich genau das derzeit ganz stark....
21. November 2021
Während wir uns ein Leben lang in diesem dynamischen Geschehen bewegen, atmen wir ein, und atmen aus. Nehmen auf, und lassen los. Nähren uns im einen Kreis, während wir im anderen wachsen. Finden uns immer wieder an eben jener Schnittstelle, um festzustellen, dass es manchmal einfach dem freien Fall bedarf, um uns folglich daran zu erinnern, dass wir jederzeit getragen sind. Von wem oder was auch immer. Letztlich jedoch immer von einer Kraft, die sich Liebe nennt.

14. November 2021
Beinahe unmerklich vermögen wir zwischen den Zeilen nämlich zu erkennen, wie menschlich wir alle sind, in jeder Hinsicht. Sowohl du, als auch ich - die Wortheldin. Die, die ihr Leben phasenweise zerdenkt, anstatt es tatsächlich zu erfahren. Die, die sich oft wie eine Halbinsel fühlt, die zwar eine Verbindung zu allem spürt, aber den Ozean, der dazwischen liegt, eindeutig registriert. Die, die sich, über jenstes Wissen und über jegliche Strategien verfügend, immer wieder selbst im Weg steht.
07. November 2021
In dieser Welt voller Möglichkeiten, in der wir ständig von so vielem abgelenkt sind, ist es manchmal gar nicht so einfach, im Hier um Jetzt anzukommen. Mal hängen die Gedanken in der Vergangenheit, ein andermal sorgen wir uns um Dinge, die in der Zukunft liegen. Uns wird laufend vermittelt, was wichtig und gut für uns wäre, sodass rasch bereits ein nächster Stress entstehen kann. «Entspann dich» ist in aller Munde, passieren tut oftmals das Gegenteil. Wir erlauben uns den Genuss nicht mehr.

31. Oktober 2021
Fest entschlossen, fortan die Landschaft um mich herum zu betrachten, lasse ich meinen Blick zum Nachthimmel schweifen. Der Mond bildet eine klitzekleine Sichel - und ist dennoch voll und ganz Mond. Niemand stellt das in Frage. Beruhigt seufze ich vor mich hin. Ist es angesichts dieser Tatsache nicht grotesk, meine eigene Vollkommenheit in Frage zu stellen, nur weil mich das Leben gefühlt gerade etwas aus der Bahn wirft? Ich und du, wir sind mehr als genug - in all unseren Phasen.
24. Oktober 2021
Vermehrt klagen Leute über starke Müdigkeit. Sicher tragen Übergangsjahreszeiten und Schlafmangel immer ihren Teil dazu bei. Doch neulich, als ich nach einer gefühlten Ewigkeit wieder einmal an einem Konzert war, fühlte ich mich trotz niedrigem Schlafpensum wie neu belebt. Da wurde mir bewusst, dass vermutlich aktuell viele Menschen nicht wegen dem Wetterwechsel oder dem Schlafrhythmus müde sind, sondern vielmehr weil sie nicht mehr wirklich leben. Sie kennen ihren inneren Kraftort nicht.

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dipl. Psychosoziale Beraterin / Coach

in Schwyz

079 133 67 77

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Psychologie - Sensitivität & Medialität - Kinesiologie

 

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