29. März 2020
Dies war der Wendepunkt, an dem ich mich inmitten meiner tiefsten Essenz wiederfand. Ein Moment der absoluten Dankbarkeit, Freude, und Demut. Ich spürte grenzenlosen Seelenfrieden, universelle Kraft und reine Liebe. Ein Zustand, den ich im normalen Alltag durch Meditation erreiche, hielt plötzlich über mehrere Tage an, ohne dass ich dafür etwas tun musste. Meine Nächte wurden ruhiger, ich fühlte mich tiefenentspannt, und voller Lebensenergie. Paradoxerweise inmitten einer Zeit voller Angst.
22. März 2020
Ich glaube ganz fest daran, dass sich hinter der aktuellen Krise ein tieferer Sinn verbirgt. Ich möchte nicht sagen, dass dieses Coronavirus harmlos ist, mitnichten. Auch ich bin nicht angstfrei, ganz im Gegenteil, und es liegt mir fern, das Ganze einfach schönzureden. Ebenso sehe ich den Egoismus und die Habgier vieler Menschen in jenen Zeiten, was mir oftmals noch mehr zu denken gibt, als das Virus an sich. Und dennoch versuche ich jetzt erst recht Reframing zu machen.

17. März 2020
In dieser aussergewöhnlichen Zeit äussere ich mich nun auch mal an einem Dienstag auf meinem Sonntagsblog. Zunächst möchte ich euch darüber informieren, dass meine Praxis gemäss COVID-19 Verordnung 2 Art. 6, Abs. 3, m) grundsätzlich weiterhin geöffnet bleibt. Während sich diverse Menschen beklagen, weil sie dies und jenes nun nicht mehr tun können, bin ich einfach nur tief dankbar; Corona richtet viel Leid an, aber letztlich bringt es das Leben irgendwie voll auf den Punkt.
15. März 2020
Im November habe ich mit den Grundlagen Schulmedizin meine Ausbildung zur anerkannten Komplementärtherapeutin gestartet. Am 6. März begann mit Touch for Health (Berühren für Gesundheit) die Hauptausbildung in holistischer Kinesiologie. Sicherlich könnt ihr euch vorstellen, dass dies nebst meinen beiden Jobs sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, womit leider wenig Zeit fürs Schreiben bleibt. Deshalb habe ich beschlossen, meinen Blog auch dazu zu nutzen, euch fortlaufend up to date zu halten.

08. März 2020
Das Coranavirus versetzt derzeit Menschen auf der ganzen Welt in Angst und Schrecken. Ich persönlich begegne dem Ganzen mit gemischten Gefühlen, und ab einem bestimmten Punkt am 1. März 2020 habe ich gar begonnen, es als versöhnlich zu empfinden: als die Bilder der Nasa veröffentlicht wurden. Sie zeigen eindrücklich, wie sich die Luftverschmutzung in China drastisch verringert hat seit dem Virusausbruch. Vermutlich holt sich die Erde einfach gerade was sie braucht, um sich (von uns) zu erholen.
01. März 2020
Manchmal stelle ich mir vor, dass jedes Leben auf dieser Welt ein Kunstwerk ist, das einen festen Rahmen bekommt, wenn es beendet ist. Jedes erzählt eine andere Geschichte. Die einen eine etwas längere, die anderen eine kürzere. Wichtig aber scheint niemals deren Länge, sondern deren Inhalt, der aus unzähligen Fragmenten besteht, die man an sich wieder in kleinere Rahmen unterteilen könnte. Und dann denke ich mir, dass wir genau das tagtäglich tun: wir (er)leben in Rahmen.

23. Februar 2020
Wir alle neigen dazu, hin und wieder die Augen vor unumstösslichen Tatsachen zu verschliessen. Nicht hinsehen wollen, um das herrschende Leid zu verkennen, die Ohnmacht nicht zu spüren, und nichts verändern zu müssen. Manchmal kommt es mir vor, als wären wir alle in gewissen Teilbereichen wie Kinder, die denken, dass sie niemand sehen kann, wenn sie sich die Augen zuhalten; oder als würde die Tatsache irgendwie nicht mehr existieren, wenn wir einfach wegschauen. Tut sie aber, und so noch ewig.
16. Februar 2020
Ich liebe die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, für mich ist sie heilig. An jenen Tagen, sofern ich nicht arbeiten muss, nehme ich mir bewusst Zeit für Menschen die ich liebe, Dinge die mir gut tun, und insbesondere letztlich auch für mich selbst. Das alles führt dazu, dass ich irgendwie automatisch weicher werde, alles sich wunderbar sanft entschleunigt und ich mehr Liebe in meinem Herzen fühle; das, wofür Weihnachten doch letztlich steht. Ich wähle Liebe - jetzt und jeden Tag.

09. Februar 2020
Während dem Loslassen, also dem Seinlassen aller Fragezeichen in meinem Kopf, auf die ich (noch) keine Antwort finde, stelle ich plötzlich fest, wie das Ungelöste in meinem Herzen versöhnlich still geworden ist. In jener friedvollen Stille atme ich erneut durch und in tiefer Dankbarkeit formt mein Mund nun ein Lächeln. Was dann folgt ist eine irgendwie ziemlich ernüchternde aber extrem liebesgetränkte abschliessende Erkenntnis über jene Trilogie «Fragen über Fragen».
02. Februar 2020
Sobald uns etwas innerlich berührt, fokussieren wir uns total darauf. Rundherum scheint die Welt dann nicht mehr wirklich zu existieren. Manchmal tut es unglaublich gut, sich so dermassen in etwas zu verlieren und damit zu verschmelzen. Sobald die Berührung aber eher leidender Natur ist, also bei seelischem wie auch körperlichem Schmerz, haben wir infolgedessen rasch das Gefühl, dass unsere Welt zusammenbricht. Oftmals ist es jedoch nicht das Ereignis an sich, dass so viel Leid erschafft.

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dipl. Psychosoziale Beraterin / Coach

hol. Kinesiologin i.A.

in Brunnen SZ 

079 133 67 77

beratung@saravercellone.ch 

 

Psychologie - Sensitivität & Medialität - Kinesiologie

 

 

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