19. Januar 2020
In meinem Verständnis sind Tiere in vielerlei Hinsicht die besten Therapeuten. Sie finden Zugang zu Orten in uns, an die wir durch Worte nicht hinkommen. Nicht zuletzt deshalb setze ich Akira und Malou in meinen therapeutischen Settings ab und an, insbesondere bei Kindern, ganz gezielt als meine persönlichen Assistentinnen ein; mit ihrem hochsensitiven Wesen vermögen sie tief zu berühren und zu beruhigen. Auf non-verbaler Ebene unterstützen sie mich so optimal beim sanften Öffnen von Herzen.
12. Januar 2020
Schon seit jeher bin ich ein Mensch, der viele Fragen in sich trägt, und sich oftmals erst dann zufrieden gibt, wenn eine tiefergreifendere Antwort gefunden ist. Neulich stellte ich mit einer gleichgesinnten Freundin fest, nach dem wir stundenlang über Berührung diskutiert haben, dass es irgendwie schon witzig ist; sobald man die Antwort hat, ändert das Leben die Frage. Es gibt Fragen über Fragen. Heute möchte ich DIR die Gelegenheit geben, jene Fragen zu stellen, die Du mir dir herumträgst.

05. Januar 2020
In meiner Arbeit als ganzheitliche Psychosoziale Beraterin befasse ich mich oftmals mit Schatten. Geprägt ist das Ganze vom Schweizer Psychoanalytiker Carl Gustav Jung: er bezeichnet mit Schatten im psychologischen Kontext unbewusste Persönlichkeitsaspekte, mit welchen sich ein Mensch nicht identifiziert, sie aber trotzdem latent in sich trägt. Der Schatten enthält nach Jung alles, was dem positiven, bewussten Selbstbild des Menschen und seiner gesellschaftlichen Maske widerspricht.
29. Dezember 2019
Für mich ist es zu einem festen Ritual geworden, mir anlässlich eines Jahresrückblicks in jenen letzten Kalendertagen einige fundamentale Fragen zu stellen und zu entrümpeln. Mit dem Bildzitat von Laotse möchte ich zum Ende dieses Jahres einladen, ebenfalls darüber zu reflektieren, ob es vielleicht auch das eine oder andere in deinem Leben gibt, das Du jetzt ganz bewusst loslassen könntest, um deine Form zu verändern, und noch ein bisschen mehr zu dem zu werden, was Du tief im Inneren bist.

22. Dezember 2019
Bis vor einiger Zeit habe ich mich immer auf Geburtstage gefreut, mit zunehmenden Alter aber stimmt es mich nunmehr auch melancholisch. Es fühlt sich an, als rinne mir das Leben durch die Finger. Als stünde ich an der Nahtstelle zweier Ewigkeiten: der weiten Vergangenheit, die ewig andauert, und der Zukunft, die sich bis zum letzten Hauch der messbaren Zeit ausdehnt. Vermehrt schwelge ich im Anno dazumal, und ertappe mich dabei, wie ich mir insgeheim wünsche, alles noch einmal erleben zu dürfen.
15. Dezember 2019
Vielleicht bin ich ein Glückskind; in mir wohnt eine unendliche Stärke und ein grenzenloses Urvertrauen, die mir erlauben, jederzeit für mich einzustehen und wegzuschieben, was mir nicht gut tut. Wahrscheinlich, so höre ich es immer wieder von Freundinnen, habe ich deshalb nicht die grandioseste Empathie für leidende Vögelchen, und dennoch finden immer wieder welche nach einer Haifischattacke den Weg in meine Praxis, wo ich sie vielleicht gerade deshalb erfolgreich begleite.

08. Dezember 2019
Wenn wir die Welt und uns selbst erfahren wollen, brauchen wir nicht überall hin zu reisen, und grosse Dinge zu tun. Nein, alles was es dazu braucht, ist das (Still)Sein im Hier und Jetzt. Entschleunigen durchs Nichtstun, nur beobachten. Das ist Meditation, denn dabei geht es um achtsame Wahrnehmung. Dies ist der Ort, an dem wir Momente für die Ewigkeit konservieren können. Ganz einfach, weil wir wirklich hier sind, und immer hier sein werden.
01. Dezember 2019
Liebe ist Sturmflut und Ruhestätte zugleich, sie kann uns tief erschüttern und gleichwohl sicherer Hafen sein. In ihrer aufregenden Anfangsphase überkommt uns die allerschönste Psychose der Welt. Ein Kontrollverlust auf allen Ebenen. Endorphine- und gleichermassen Angstrausch. Das, was uns dabei bisweilen erschöpft, ist letztlich nicht der Kontrollverlust an sich, sondern unser Widerstand dagegen; unser gewaltsames Zurückreissen auf den Boden der Kontrolle, während wir allmählich abheben.

24. November 2019
Manchmal denken wir uns viel zu weit, anstatt mit dem Herzen zu fühlen. Manchmal suchen wir in der Ferne, anstatt in uns zu finden. Manchmal hoffen wir auf grosse Wunder, anstatt die vielen Kleinen zu entdecken. Manchmal tappen wir im Dunkeln, anstatt uns dem Licht zuzuwenden. Manchmal merken wir gar nicht, wie blind wir für gewisse Dinge sind - obwohl eigentlich alles so klar wäre.
17. November 2019
Nichts und niemand bringt dich dem Himmel oder der Hölle näher. Nichts und niemand ist dafür verantwortlich, wie du dich fühlst - nur du selbst. Wenn du leidest, ist es wegen dir. Wenn du glücklich bist, ist es wegen dir. Es ist deine alleinige Entscheidung, in jeder Sekunde deines Seins, ob du im Licht oder in der Dunkelheit sein willst. Dabei bedenke, dass Dunkelheit eine Illusion ist; es gibt kein Schatten ohne Licht.

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dipl. Psychosoziale Beraterin / Coach

in Brunnen SZ 

079 133 67 77

beratung@saravercellone.ch 

 

 

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