Es gibt Momente,
in denen nichts zu tun bleibt –
ausser dem Körper zu erlauben,
wieder zu atmen.
Die Schultern sinken.
Die Gedanken werden leiser.
Etwas in uns erinnert sich daran,
dass Kontrolle nie Sicherheit war –
nur der Versuch, Schmerz zu verhindern.
Doch Sicherheit entsteht anders:
wenn der Atem tiefer wird,
das Herz weicher,
und Vertrauen den Raum füllt,
den zuvor die Angst besetzt hielt.
Dann beginnt der Körper zu fliessen.
Nicht, weil alles gut ist –
sondern weil er spürt,
dass er wieder gehalten ist.
Vielleicht beginnt Heilung genau hier.