Glaubenssätze sind tief verankerte innere Überzeugungen über uns selbst, andere Menschen und die Welt. Wir alle haben sie, und sie entstehen oft früh im Leben aus Beziehungserfahrungen und werden im Gehirn mit emotionalen Erfahrungen verknüpft; so wirken sie nicht nur als Gedanken, sondern auch als körperliche Stressreaktionen. Es sind diese leise inneren Stimmen, die uns dann sagen, wer wir angeblich sind und was wir verdienen. Wenn wir in Stress, Konflikte oder Selbstzweifel geraten, springen sie automatisch an.
Um Glaubenssätze zu verändern, ist der erste Schritt das Erkennen dieser inneren Bewertungen. Es geht zunächst darum, sie in belastenden Situationen ganz bewusst wahrzunehmen mit all den damit verbundenen Gefühlen und körperlichen Regungen. Denn all das hält den Glaubenssatz am Leben. In einem weiteren Schritt geht es darum, diese inneren Überzeugungen zu überprüfen. Ist das wirklich realitätsnahe, woher kommt es, und gibt es gegebenenfalls Gegenbeispiele? Oft merkt man dabei, dass es eher eine alte Gewohnheit im Denken ist als eine echte Wahrheit - und genau dieser Prozess schwächt die bisherige Verknüpfung im Gehirn. Im letzten Schritt wird der Glaubenssatz ersetzt. Durch wiederholtes Erleben neuer und positiver Sichtweisen bilden sich alternative neuronale Muster, und es verändert sich nach und nach auch das innere Erleben.
Vielleicht hast du beim Lesen meiner Zeilen bereits gespürt, welcher Glaubenssatz dich immer wieder bremst, dich klein hält, und dir Kraft raubt. Wenn du bereit bist, alte Muster loszulassen, und
dir selbst mit mehr Vertrauen und Leichtigkeit zu begegnen, begleite ich dich gerne ein Stück auf deinem Weg. Jede Veränderung beginnt mit einem ersten bewussten Schritt.