(Um)Bruch - Phönix aus der Asche

Aus aktuellem Lebensthema «Bruch» ein paar Gedanken dazu.

Bruch vs. Schmetterling. Der Anfang im Ende.
Bruch vs. Schmetterling. Der Anfang im Ende.

«Hallo Schmerz. Da du aktuell sehr präsent bist, lass mich dich einmal genau anschauen. Ich möchte mich mit dir verbünden, anstatt zu versuchen, gegen dich anzukämpfen. Lass uns mit dem gehen was JETZT ist, Schritt für Schritt. Versuchen wir, nicht zurückzublicken, so würden wir nur zusätzlichen Schmerz erschaffen - du reichst mir, so wie du bist. Auch werde ich mich bemühen, der Angst, durch Nachdenken über die Zukunft, keinen Einlass zu gewähren. Wir haben Zeit, du & ich. Ich werde annehmen, was du mir über dein Entstehen preisgibst, ohne dies zu bewerten. Ich möchte von dir lernen, dich dann aber zu gegebener Zeit auch wieder loslassen können.».

 

...und so wird im Wissen, dass in jedem Ende auch ein Anfang steckt, der Schmerz im Laufe der Zeit nachlassen - aus der Wunde wird allmählich eine Narbe. Die Leichtigkeit des Lebens rückt mehr und mehr wieder in den Vordergrund. Etwas, das kaputt ging, findet einen Weg, neu zu entstehen. Was für die Raupe das Ende der Welt bedeutet, ist für die Welt ein Schmetterling. Zerstörung kann ein Geschenk sein, es ist der Weg zum Wandel. So ist ein Bruch immer auch eine Chance zum Umbruch. 

 

Bis die Zeit sich wandelt, geschieht durch sorgfältige Pflege, der durch den Bruch entstandenen Wunden, bestenfalls Heilung auf allen Ebenen. Und dann kommt die Phase, in der sich Phönix aus der Asche erhebt: voller Kraft und Vertrauen - befreit von Angst, vor einem weiteren Fall.

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