Kunst des Zuhörens

Ganzheitliche Psychosoziale Beratung Sara Vercellone - Blog Kunst des Zuhörens
Ganzheitliche Psychosoziale Beratung Sara Vercellone - Blog Kunst des Zuhörens

Die wahrscheinlich meist gestellte Frage. Wenn wir eine Sprache lernen, gehört sie zu den Basics. Sie scheint wichtig in unserer Gesellschaft. Aber wie oft stellst du sie, ohne dich wirklich für die Antwort zu interessieren? Und wie oft beantwortest du sie mit «gut, danke - und dir?», obwohl es in dir ganz anders aussieht? Fritz Perls stellte einst fest, dass es eigenartig ist, dass Menschen sprechen und zuhören können, aber nur sehr wenige zuhören, ohne zu sprechen. Wir haben die Fähigkeit, uns und anderen zuzuhören, ein Stück weit verloren. «Wie geht es dir?» missbrauchen wir vielfach als Worthülse, obwohl es den Kern meint. Diese Frage ist in der Lage, das Tor zur Seele öffnen, lädt zur Begegnung mit seiner Selbst ein, ermöglicht zwischenmenschliche Nähe. Aufrichtig verwendet, ist sie in jeglicher Hinsicht heilend. Das bedarf jedoch, dass wir innehalten und zuhören, auch zwischen Gesagtem. Die wichtigsten Antworten finden wir in der Stille.

 

Weisst du, warum viele Menschen selten innehalten und zuhören? Sie meinen, es geschehe aus Verantwortungsgefühl. Weil sie keine Zeit zu verlieren haben. In Wirklichkeit verleugnen sie aber ganz einfach sich selbst, indem sie versuchen, der Begegnung mit sich zu entgehen. Wir alle nehmen uns auf all unseren Wegen, egal wie weit und schnell wir gehen, aber immer mit, und holen uns irgendwann wieder ein. Sinnlos also. Demnächst holt uns auch Valentinstag ein; für viele Kommerz, auch bloss eine Hülse. Dennoch macht es etwas mit uns, berührt uns irgendwie im Kern. Vor allem wenn wir immer noch, oder wieder, alleine sind. Viele stimmt dies traurig, sie fühlen sich getriggert. Wie geht es DIR?

 

Aus tiefster Überzeugung und Liebe bin ich allzeit bereit, wirklich zuzuhören. Ganz bewusst entscheide ich mich immer wieder dafür, mich dem Kern des Lebens zu widmen, nicht den Hülsen. Ob zu Zweit oder alleine, lass uns all-ein-sein. Bei uns selbst sein und aufrichtig füreinander da sein. Uns zu unserem Selbst bekennen, und es Fragenden offenbaren. Lass uns heilen in immerwährender Allverbundenheit. So dürfen wir uns ins Leben verlieben, jetzt und jeden Tag. Das wünsche ich mir. Für dich, für mich, für uns alle.

dipl. Psychosoziale Beraterin/Coach

in Brunnen SZ 

beratung@saravercellone.ch 

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