Sprache der Natur

Ganzheitliche Psychosoziale Beratung Sara Vercellone - Blog Sprache der Natur
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Baumsterben: Eine von vielen Folgen der Trockenheit unserer Erde. Aber natürlich haben wir für alles eine Lösung. Wir legen sie vorzeitig um, damit durch ein allfälliges eigenes Umfallen niemand zu Schaden kommt. Dann pflanzen wir neue Bäume, keine Samen, sondern Fixfertige. Obwohl teilweise bereits Neue heranwachsen würden. Wir aber pflanzen jetzt solche aus dem Süden, weil diese hitzebeständiger sind. So werden sie zukünftig besser überleben. Souverän gelöst, Mensch. Bravo.

 

Wir wäre es, der Natur endlich wieder ihren Lauf zu lassen, und stattdessen viel vorher anzusetzen? Denn wer trägt die Schuld für all das Leid hier auf Erden? Der, der meint für alles eine Lösung zu haben. Irgendwann wird es aber keine Lösungen mehr geben, wenn wir nicht endlich damit beginnen unserem Zuhause mehr Sorge zu tragen. Die hoffnungslose Utopie eines kleinen Weltverbesserers? Vielleicht. Wahrscheinlich wird es, so wie es immer Kriege und Tiermissbrauch geben wird, auch immer Naturkatastrophen geben. Zumindest solange es Menschen gibt. Wenn ich mein Augenmerk aber auf die Jugendbewegung richte, die so aktiv für eine bessere Welt einsteht, gibt mir dies Hoffnung und Mut. Wir dürfen von einer besseren Welt träumen, und wir müssen dafür kämpfen.

 

Zunächst sollten wir uns darauf besinnen, in uns selbst den Frieden zu schaffen, den wir uns wünschen für diese Welt. Und dann müssen wir alle ganz vieles hinterfragen, und nicht nur unser eigenes Verhalten, sondern das ganze System verändern. Auch jene die keine Stimme haben, sprechen eine Sprache. Sie tragen viel Weisheit in sich, und es ist unsere Aufgabe, ihnen eine Stimme zu geben, und uns von der dummen Annahme zu lösen, wir seien allerhaben mächtig. Das sind wir nicht. Nur wenn wir alle Sprachen miteinbeziehen, können wir eine ganzheitliche Heilung der Welt herbeiführen. Die Natur schreit nach einem respektvolleren Umgang mit Mutter Erde und ALLEN Lebewesen, die sie bewohnen. Es ist höchste Zeit aufzuwachen, denn es gibt keinen Planet B. Wenn wir jetzt nichts tun, haben wir keine Zukunft. Lasst uns heute eine Inspiration füreinander sein, in dem wir Taten sprechen lassen.

 

Ich...

✈️ bin seit vier Jahren nicht mehr geflogen.

🐂 esse seit knapp einem halben Jahr kein Fleisch mehr. 

💦 ziehe das Duschen dem Vollbad vor.

🔥 heize so wenig wie möglich, so viel wie nötig.

🧺 fülle die (Ab)waschmaschine, ehe ich sie starte.

🛒 kaufe vorzugsweise saisonale Bio-Produkte.

🎀 benutze keine Tampons und Binden.

⚖️ strebe Minimalismus an (Übung macht den Meister...).

🚗 versuche unnötige Autofahrten zu vermeiden.

🥰 begegne allen Lebewesen grundsätzlich respektvoll.

🌲 drucke nur das Nötigste aus.

🐾 gebe zwei Tieren ein liebevolles Zuhause.

📲 ziehe das Ladekabel nach Gebrauch aus der Steckdose.

🌱 habe biologisch abbaubares Katzenstreu.

🛍 verzichte auf den Einweg-Konsum von Plastik.

🧻 verwende Recycling Toilettenpapier.

💡 lasse nicht unnötig Licht brennen.

♾ ...u.v.m.

 

💬 und du - was trägst du zu einer besseren Welt bei?

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