Herzöffner

Ganzheitliche Psychosoziale Beratung Sara Vercellone - Blog Herzöffner
Ganzheitliche Psychosoziale Beratung Sara Vercellone - Blog Herzöffner

Immer wieder beobachte ich, wie Menschen miteinander kommunizieren, jedoch kaum wirklich aufeinander eingehen. Und wie Fritz Perls bereits feststellte, finde auch ich es sehr eigenartig, dass Menschen sprechen und zuhören können, aber nur sehr wenige zuhören, ohne zu sprechen. Denn das führt dazu, dass wir uns nur selten an diesem mystischen Ort treffen, an dem zwischenmenschliche Berührung geschehen kann. Stattdessen verpassen wir uns irgendwo dazwischen und drohen an unserem emotionalen Staub zu ersticken. Es fällt uns manchmal unheimlich schwer, unserem Gegenüber mit ungeteilter Aufmerksamkeit zu begegnen. Wir haben die Fähigkeit, uns und anderen zuzuhören, ein Stück weit verloren. Häufig erfassen wir höchstens einige Wortfetzen aus der inhaltlichen Wiedergabe des Gesagten, selten nur hören wir das, was zwischen dem Gesprochenen schlummert, das, was eben sehr oft sehr viel essenzieller wäre.

 

In meinem Verständnis liegt das einerseits daran, dass wir uns selbst kaum mehr zuhören, weil wir uns bisweilen selten erlauben, in dieser schnelllebigen Gesellschaft innezuhalten, um uns selbst zu begegnen. Anderseits liegt es aber wohl auch an der fehlenden Bereitschaft, eigene Themen, Überzeugungen, Gefühle und Impulse für eine Weile zurückzustellen und sich wirklich für das, was der andere sagt, zu interessieren. Während dem Zuhören umkreisen wir oftmals eigene Themen, und entkräftigen die emotionale Verfassung des Sprechenden durch rasches Trösten und Lösungsvorschläge. Dabei geht es leider nicht wirklich um das Wohl des Anderen, sondern primär um die Abwehr eigener unliebsamer Gefühle wie Überforderung, Hilflosigkeit und Traurigkeit. Ich selbst mache jedoch immer wieder die Erfahrung, dass es meinem Gegenüber - und letztlich auch mir selbst - viel mehr dient, wenn ich es durch Fragen sogar dazu ermutige, noch intensiver in seine Erfahrungen und sein Erleben einzutauchen, ihm durch mein achtsamen Dasein jedoch signalisiere, dass ich voll und ganz bei ihm bin, um ihn aufzufangen, wenn er fällt. Genau dort darf doch letztlich Wachstum und Veränderung geschehen. Für den anderen, aber auch für mich. 

 

Manchmal brauchen wir einfach nur jemanden, der uns wirklich zuhört, und damit unser Herz wieder öffnet. Wenn wir alle Engel mit nur einem Flügel sind, müssen wir einander umarmen, um fliegen zu können. Das rettet uns bisweilen vor dem weiteren Fall. Ist es nicht unglaublich viel, was wir mit so wenig für unsere Mitmenschen tun könnten? Begegne doch heute einmal jedem Menschen, der deinen Weg kreuzt, mit deiner ungeteilten Aufmerksamkeit. Fokussiere dich auf das Menschliche zwischen euch, und nicht auf das, was euch voneinander trennt. Halte hin und wieder inne, um zu erkennen, wie viel du dadurch geben kannst, und wie unendlich viel du empfangen darfst. Spürst du die Wärme in deinem Herzen? Oh ich wünschte, wir alle würden uns viel öfter dort treffen. An diesem Ort, an dem wir uns wirklich sehen. Dort geht es nicht darum, etwas zu verändern, sondern darum, nicht mehr nach etwas zu greifen. Es geht um das Öffnen der Herzen. 

 

Ich persönlich liebe es, ein Herzöffner zu sein. In meinem ganzheitlichen Beratungsangebot tue ich genau das, was ich liebe, und lade dich ein, dir selbst durch mein aktives Zuhören wirklich zuzuhören, und dir infolge dessen darüber bewusst zu werden, was du tief im Innersten fühlst. Die Tatsache, dass wir nur einen ganz geringen Prozentsatz unseres gesamten Potenzials ausschöpfen, ist nämlich der Tatsache geschuldet, dass wir dazu nicht immer vollkommen bereit sind bzw. dass wir das in unserer schnelllebigen Gesellschaft etwas verlernt haben. So suchen wir letztlich ständig im Aussen, was im Grunde in uns drin ist. Vereinfacht gesagt, verhelfe ich mit meinem holistischen Angebot dazu, zu erkennen, um was es wirklich geht, und dann schliesslich zuzulassen, dass der beste Plan immer aus dem eigenen Inneren kommt. Wenn wir uns von unserem Ballast befreien, und unser Licht scheinen lassen, geben wir damit unseren Mitmenschen unbewusst die Erlaubnis, es auch zu tun. Unsere Gegenwart befreit somit automatisch auch andere. Und so frage ich dich: Bist du bereit für diesen Herzöffner namens Zuhören, der sich letztlich auf allen Ebenen und in allen Bereichen deines Lebens auszahlt?

dipl. Psychosoziale Beraterin / Coach

in Brunnen SZ 

079 133 67 77

beratung@saravercellone.ch 

 

 

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