Heilkoma für Hinterbliebene

Ganzheitliche Praxis Sara Vercellone Blog Heilkoma für Hinterbliebene
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Manchmal vergessen wir, dass kein Garten ewig blühen kann. Der sture Winter kommt immer wieder, und zwingt uns dazu, uns zu verabschieden. Alle Lebewesen sterben irgendwann, aber die Liebe, die wir für sie empfinden, nicht. Sie überlebt, und verwandelt sich zunächst in einen stillen und kaum erträglichen Schmerz. Im Buch «Kurt» von Sarah Kuttner sehnt sich die Protagonistin nach einem Heilkoma für Hinterbliebene. Sie hat mal irgendwo gelesen, dass Brandwunden eine Art Schmerz an den Körper aussenden, gegen die es kaum adäquate Schmerzmittel gibt. Deshalb werden Menschen mit starken Verbrennungen oft in ein künstliches Koma versetzt, um nicht vor Schmerzen wahnsinnig zu werden, und um besser zu heilen (=Heilkoma). So etwas, findet sie, sollte es für Hinterbliebene auch geben - wenigstens für ein paar Monate. Allerdings würden in so einem Koma die Wunden, im Gegensatz zu Verbrennungen, ja gar nicht heilen. Man würde also einfach zwei Monate später aufwachen, und alles wäre wieder, oder immer noch, im gleichen Masse unerträglich. Kein Koma also. Oder eben kein solches. Weil in meiner Welt gibt es so etwas wie ein Heilkoma für Hinterbliebene, nämlich im Zusammenhang mit der Medialität. Ich bin der festen Überzeugung, dass überhaupt nichts jemals tot ist; wir gleiten lediglich über in den nächsten Raum.

 

Warum sollte etwas aus dem Sinn sein, nur weil es aus dem Blick ist? Was auch immer wir füreinander sind, sind wir auch danach noch. Sobald wir damit aufhören, gegen diesen immensen Schmerz der Trauer zu kämpfen, und stattdessen mit all diesen Gefühlen nach Innen gehen, gelangen wir an einen Ort in uns, an dem wir uns über den Tod hinaus immer treffen können. Für mich war und ist dies die Erfahrung, dass wir alle geistige Wesen in einem menschlichen Körper sind - und nicht andersrum. Und dass eben diese Essenz für immer bleibt, auch wenn wir unsere Form zwangsläufig irgendwann verändern. Dieses enorm tröstliche Wissen ist mein persönliches Heilkoma. Medialität bedeutet für mich das Bilden einer Brücke zwischen zwei Seelen, die sich im physischen Leben verloren haben. Und dies ist ein unbeschreibliches Gefühl. Es ist pure Liebe. Wenn wir also in den Garten zurückgehen, der jetzt unbewohnt ist, sind seine Blumen zwar nicht mehr da, aber ihr Duft schwebt noch immer in der Luft. Und der Gesang der Vögel verwandelt sich zu einer Musik, die fortan unser Herz beschützt. Manche Samen führen zu einer ewigen Ernte. Denn das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht im Herzen seiner Mitmenschen.

 

Wenn du gerade trauerst, wünsche ich dir von Herzen den Mut und den Glauben, dich an diesen lichtvollen inneren Ort führen zu lassen, und dort jene tröstliche Erfahrung der bedingungslosen und niemals endenden Liebe zu machen. Gerne begleite ich dich zu deinem Heilkoma.

dipl. Psychosoziale Beraterin / Coach

hol. Kinesiologin i.A.

in Schwyz

079 133 67 77

beratung@saravercellone.ch 

 

Psychologie - Sensitivität & Medialität - Kinesiologie

 

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