Der Herbst im Metallelement

Ganzheitliche Praxis Sara Vercellone - Der Herbst im Metallelement
Ganzheitliche Praxis Sara Vercellone - Der Herbst im Metallelement

Die Temperaturen sind gesunken, und die Tage wurden kürzer; der Herbst ist da! Durch die Kinesiologieausbildung habe ich mich intensiv mit der Elementenlehre und den zyklischen Abläufen beschäftigt. Seither weiss ich, dass der Herbst dem Metallelement zugeordnet ist, zu dem die Meridiane Lunge (Yin) und Dickdarm (Yang) gehören. Er läutet den Beginn der Yin-Zeit ein; im Jahreszyklus wird er als das kleine Yin bezeichnet, im weiblichen Zyklus vertritt er die prämenstruelle Phase, und im Lebenszyklus den Lebensabend. Die ruhigeren Yin-Kräfte werden stärker, während die aktiven Yang-Kräfte abnehmen. Wenn ich gefragt werde, was das alles genau bedeutet, empfehle ich jeweils den Blick in die Natur: die Ernte wird eingefahren, Tiere suchen sich einen Schlupfort für den bevorstehenden Winter, die Blätter der Bäume verfärben sich, vertrocknen, und fallen schliesslich ab. Bäume und Pflanzen verlagern ihre Energie Schritt für Schritt zurück in den Erdbereich, zurück in die Wurzeln um Keime, um zu regenerieren. Wenn die Blätter gefallen sind, wird die darunterliegende Struktur und Form der Äste und Zweige erst richtig sichtbar. Die Energie richtet sich nach Innen, und führt uns auf unseren Ursprung zurück. Die mit diesem Element verbundenen Qualitäten sind Regelmässigkeit, Stabilität und Klarheit. Das hilft uns, uns abzugrenzen, und eine innere Ordnung herzustellen. Sie unterstützen uns dabei, Wesentliches von Unwesentlichem zu trennen, und uns von Altlasten zu befreien; nicht nur auf physischer Ebene in der Wohnung, sondern auch auf mentaler und emotionaler Ebene. Wenn wir uns Zeit für die Verarbeitung von Vergangenem nehmen, werden wir innerlich freier, und lösen uns von dem, was uns belastet. Durch das Loslassen und das Aussortieren kann folglich Raum für Neues entstehen. Wir schaffen Platz für einen neuen Samen, der über den Winter reifen, und im Frühling spriessen darf. Es geht um die Anerkennung der Schönheit des Wandels, um Rückzug und ums Loslassen. Was bleibt ist das Wesentliche und das Beständige.

 

So wie viele Menschen im Sommer aufblühen, tue ich es im Herbst. Es ist meine absolute Lieblingsjahreszeit. Ich liebe die Farbenpracht, das romantische Licht, die mystische Stimmungen, das Kuschelige, die kulinarischen Köstlichkeiten, die wärmenden Getränke, die Garderobe, und letztlich eben auch genau jene Prozesse, die damit verbunden sind - denn sie entsprechen mir sehr. Falls du zu den Menschen gehörst, die den Herbst bis anhin eher fürchteten - sei es die Jahreszeit an sich, oder aber auch die prämenstruelle Phase und/oder der letzte Lebensabschnitt - kann das Bewusstwerden über seine Qualitäten richtungsweisend sein, um ihn zu deinem Wohl zu transformieren. Nimm dir Zeit für dich, und komm zur Ruhe. Das Leben verlagert sich ohnehin von draussen wieder mehr nach drinnen; wende doch auch du deinen Blick entsprechend mehr in dein Inneres, und gönn dir Stille und Erholung. Deine Intuition spricht in jener Zeit etwas lauter als üblich zu dir, und du darfst ihr einfach lauschen, ohne aktiv etwas mit ihren Informationen zu tun. Gewähre ihr einfach Raum, und halte ihn. Sei dankbar für alles, was sich zeigt, und lass die vergangenen Monate Revue passieren. Du darfst jetzt loslassen, was dein Festhalten nicht mehr einfordert. Halte inne und tanke Kraft, während du dich dem Wandel und der Transformation hingibst. Vertraue aufs Leben und fokussiere dich auf das Wesentliche. Alles andere kann, darf, und soll warten. In diesem Sinne wünsche ich dir einen farben-, licht- und schlicht und einfach wundervollen Herbst.

dipl. Psychosoziale Beraterin / Coach

hol. Kinesiologin i.A.

in Schwyz

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beratung@saravercellone.ch 

 

Psychologie - Sensitivität & Medialität - Kinesiologie

 

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