Innere Jahreszeiten

Ganzheitliche Praxis Sara Vercellone Blog innere Jahreszeiten
Ganzheitliche Praxis Sara Vercellone Blog innere Jahreszeiten

Das Zykluswissen stärkt die Verbindung mit uns selbst bzw. unserer inneren Natur. Es fördert das Verständnis und die Akzeptanz für unser Erleben und unsere phasenunterschiedlichen Reaktionen im Zusammenhang mit äusseren Umständen. Zudem erlaubt es uns, besser zu planen und uns auf die jeweiligen Tage einzustellen, wenn wir wissen, von welchen Energien sie geprägt sein werden. 

 

Kennst du die vier Zyklusphasen, und weisst du, wie du sie erkennen, und für dich nutzen kannst? 

Schulmedizinisch gesprochen spricht man von der Menstruation, Follikel-, Ovulations- und Lutealphase. Befasst man sich mit den körperlich-hormonellen Vorgängen der einzelnen Phasen, ist dies an sich schon sehr aufschlussreich. Mir persönlich gelingt es jedoch einfacher, etwas zu verinnerlichen, wenn ich es mir bildlich vorstellen kann. Das gebe ich deshalb gerne so weiter. Die Jahreszeiten werden in der Elementenlehre oft verwendet, um die fünf Wandlungsphasen auf allen Ebenen des Seins zu veranschaulichen; wie im Aussen, so im Innen. 

 

Der Winter (Wasserelement) verkörpert hierbei die Menstruation. In dieser Zeit haben wir vermehrt das Bedürfnis, uns zurückzuziehen, und alle Kräfte im Innern zu sammeln. Wir sind besonders sensibel und teilweise wenig aufnahmefähig für Dinge im Aussen. Es ist die Zeit, in der wir vor allem uns selbst gehören. Wir öffnen uns unseren Urinstinken. Es macht Sinn, uns in dieser Jahreszeit von Innen warmzuhalten (mit Tee und warmen Speisen) da wir in dieser kältesten Jahreszeit vermehrt frieren. Es ist die Zeit der Erneuerung, Reflektion und des Krafttankens.

 

Der Frühling (Holzelement) verkörpert die Follikelphase. Sie steht für Wachstum, Aufbruch und wiedergewonnene Lebendigkeit nach einem langen Winter. Die Natur erstrahlt in frischem Grün. Auch unser Speiseplan sollte nun durch Grünes geprägt sein, welche die aufkeimende Energie wieder zurück in unsere Glieder tragen soll. Jetzt ist es nämlich Zeit, frisch zu erblühen und Pläne zu schmieden! Nachdem wir uns aufgetankt haben, richten sich die Energien jetzt vom Selbst eher wieder der Fürsorge für andere zu. Wir strahlen in dieser Zeit Liebe und Harmonie aus und agieren selbstloser. In dieser Zeit wirken viele Frauen hormonell bedingt oft attraktiver, was evolutionstechnisch klug ist. 

 

Der Sommer (Feuerelement) und der Spätsommer (Erdelement) verkörpern die Ovulationsphase. Die erste Hälfte jener Phase (Eisprung) ist der Höhepunkt des Wachstums. In dieser Zeit sprudeln wir vor feuriger Energie mit unbändiger Lebensfreude und Entfaltung in alle Richtungen. Die Natur erblüht in allen Farben. Es ist ratsam, jetzt vermehrt auch kühlende Nahrung zu uns zu nehmen, um die Hitze auszugleichen. Wir sind lustvoll und kommen ins Tun und Kreieren. Die perfekte Zeit, um die geschmiedeten Pläne des Frühlings umzusetzen! In der zweiten Hälfte der Ovulationsphase (unmittelbar nach dem Eisprung) erleben wir die ausgeglichenste aller Jahreszeiten. Wird das nicht befruchtete Ei freigesetzt, wird auch unsere Intuition gestärkt. Gleichzeitig sinkt die Konzentration auf äussere Dinge langsam wieder. Die Natur zeigt sich in jener Erntezeit in all ihrer Fülle und Pracht. Jetzt dürfen wir ernten, und entsprechend viel Getreide zu uns nehmen. Es gilt darauf zu achten, dass wir im Gleichgewicht bleiben und gut geerdet sind. Ein Übermass kann uns jetzt nämlich rasch träge machen. 

 

Der Herbst (Metallelement) verkörpert die Luteal-, also die prämenstruelle Phase. Es ist die Zeit des Loslassens und des Aschiednehmens. Die Bäume lassen ihre Blätter fallen, und auch wir dürfen jetzt wieder leichter werden. Es macht Sinn, in jener Zeit Projekte zum Abschluss zu bringen, und wieder zu uns zurückzukehren. Die Tage werden dunkler, und so leiden viele von uns am prämenstruellen Syndrom (PMS). Wir dürfen das Leben wieder langsamer anzugehen; denn unsere Energie lässt nach. Zeit, den fünfphasigen Zyklus wertschätzend loszulassen, und uns zu öffnen für den neuen Zyklus mit dem nahenden Winter. 

 

Wichtig zu wissen: Durch hormonelle Verhütung unterdrücken wir unseren natürlichen Zyklus und bringen ihn durcheinander. Das bedeutet, dass wir nicht alle inneren Jahreszeiten durchleben; die lustvollen, kreativen und lebensfrohen Follikel- und Ovulationsphasen mit Eireifung und Eisprung (Frühling, Sommer und Spätsommer) fällt aus. Wir befinden uns also permanent im Herbst und Winter bzw. immer in der zweiten unfruchtbaren Zyklushälfte. Diese Unterdrückung vertragen längst nicht alle Frauen, insbesondere auch in Bezug auf die Psyche. Es lohnt sich deshalb wirklich, sich damit vertieft auseinanderzusetzen, und sich allenfalls dann eben auch über natürliche Verhütungsmethoden zu informieren. Hast du noch Fragen, oder bist du interessiert, mit deinem Zyklus zu arbeiten? Gerne reiche ich dir dazu meine Hand.

dipl. Psychosoziale Beraterin / Coach

hol. Kinesiologin i.A.

in Schwyz

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beratung@saravercellone.ch 

 

Psychologie - Sensitivität & Medialität - Kinesiologie

 

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