Kraft der Berührung

Ganzheitliche Praxis Sara Vercellone - Kraft der Berührung
Ganzheitliche Praxis Sara Vercellone - Kraft der Berührung

Insbesondere in den vergangenen zwei Jahren wurde vielen von uns eindrücklich bewusst, wie essenziell zwischenmenschliche Berührungen sind, und wie sehr sie fehlen, wenn wir sie nicht (mehr) haben. Damit meine ich nicht nur das Kuscheln in einer Beziehung, das Leben einer aktiven Sexualität, oder herzhafte Umarmungen unter Freunden, sondern auch die beinah unmerklich kleinen Berührungen im Alltag, die in ihrer Summe das eine oder andere kurzfristig zu ersetzen vermögen; das Schulterklopfen eines Arbeitskollegen, das Anstupsen um Aufmerksamkeit zu erregen, ein fester Händedruck, oder das zufällige Streifen beim Vorbeigehen. Die steigende Zahl an Neuanmeldungen in meiner Praxis war zu einem grossen Teil auch der Tatsache geschuldet, dass genau solche Berührungen durch die Kontakteinschränkungen und Hygienemassnahmen erheblich weniger stattfanden. 

 

Es ist überhaupt nicht verwunderlich, dass fehlende Berührungen uns - und übrigens auch Tiere - krank, ängstlich und unsicher machen. Die Sensorik ist  der einzige Sinn, der immer aktiv ist, und auch der erste, der sich in unserem Leben entwickelt. Ein ungeborenes Kind spürt bereits mit sechs bis acht Wochen erste Berührungen der Mutter über den Bauch. Nach der Geburt soll bekanntlich möglichst schnell Hautkontakt hergestellt werden, und in der sehr frühen Kindheit ist Berührung dann sogar elementare Voraussetzung für Wachstum. Diese Basis, die also bereits pränatal gelegt wird, setzt sich unser gesamtes Leben fort. Mehrere Millionen empfindliche Sinneszellen befinden sich in unserer Haut, wobei besonders angenehme Berührungen unser Gehirn auf Hochtouren bringen; das Glückshormon Oxytocin (auch Bindungshormon genannt) wird ausgeschüttet, und wirkt sich positiv auf unseren Körper und auf unsere Psyche aus. Unser Atem beruhigt sich, der Herzschlag und Blutdruck senkt sich, und wir entspannen uns. So schützt es vor Krankheiten, lindert Schmerzen, und lässt uns lieben und vertrauen.

 

Vielleicht ist es hierbei noch wichtig zu erwähnen, dass es immense Unterschiede zwischen anfassen und berühren gibt. Eine oberflächliche oder nicht ganz ernst gemeinte Berührung kann zwar schön sein, löst jedoch niemals dasselbe in uns aus (=Hormonausschüttung), wie wenn wir wirklich auf Herzensebene berührt werden. Dabei geht es insbesondere um die achtsame Präsenz, die so absolut heilsam ist, und die ich uns allen so sehr wünsche. Leidest du aktuell unter Berührungshunger? Dann überlege dir, wen du aus deinem näheren Umfeld um eine Umarmung bitten könntest - oft trauen wir uns einfach nicht, für unsere Bedürfnisse einzustehen, obschon diese durch und durch menschlich und in diesem Fall sogar grundlegend sind. Falls dir wirklich gar niemand einfällt, buche z.B. eine Massage, kuschle mit deinem Haustier, schenke dir selbst etwas Nähe, oder melde dich einfach bei mir. Nebst der Gegebenheit, dass ich praktisch immer offen für eine Umarmung bin, verfüge ich durch die Körperarbeit aus der holistischen Kinesiologie und aus der energetischen Psychologie über sanfte Möglichkeiten, reichlich Oxytocin freizusetzen, Blockaden zu lösen, und die Lebensenergie wieder zum fliessen zu bringen.

in Schwyz

079 133 67 77

beratung@saravercellone.ch 

 

Psychologie - Kinesiologie - Hypnose

 

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